Günstige Parker Legris Edelstahl-Schlauchtüllen bestellen
Parker Legris Schlauchtüllen aus Edelstahl AISI 316L ermöglichen eine schnelle Verbindung einer Verschraubung mit einem Rohr oder einem Schlauch und eignen sich für den Transport von aggressiven Medien und für den Einsatz bei korrosiven Umwelteinflüssen. Nenndruck bis 150 bar, Einsatz bei Temperaturen von -20° bis +180° C.
1823 - Gewindetüllen für Gummischlauch, Außengewinde
Günstige Parker Legris Edelstahl-Schlauchtüllen bestellen
Schlauchtüllen aus Edelstahl der Marke Parker Legris sind speziell ausgelegt für das sichere Verbinden von Schläuchen in korrosiven Umgebungen und bei aggressiven Medien. Ausführungen in AISI 316L bieten beständige Beständigkeit gegen chloridhaltige Medien, Salzwasser und viele Chemikalien, wodurch Legris-Tüllen oft die erste Wahl in der Lebensmittelindustrie, Chemietechnik und Schiffs- sowie Offshore-Anwendungen sind. Die Konstruktion und Oberflächenqualität reduzieren lokale Korrosionsangriffe und verlängern die Lebensdauer von Verbindungssystemen deutlich gegenüber Standard-Edelstahllegierungen.
Materialien, Werkstoffeigenschaften und Oberflächen
Parker Legris Schlauchtüllen werden überwiegend aus AISI 316L gefertigt. Diese Legierung zeichnet sich durch einen erhöhten Molybdängehalt aus, der die Widerstandsfähigkeit gegen Loch- und Spaltkorrosion verbessert. Mechanische Kennwerte wie Zugfestigkeit und Bruchdehnung bleiben auch bei Temperaturwechseln stabil. Für spezielle Anforderungen existieren Ausführungen in hochglanzpolierter Oberfläche zur Minimierung von Anhaftungen und Reibung sowie passivierte Varianten zur weiteren Verbesserung der Korrosionsbeständigkeit. Die Maßhaltigkeit der Anschlussenden ist so ausgelegt, dass Dichtungen und Schlauchmaterialien form- und kraftschlüssig sitzen, ohne dass zusätzliche Bearbeitung vor Ort nötig ist.
Bauformen und Anschlussvarianten
Legris Schlauchtüllen sind in mehreren Bauformen verfügbar: Einschraubtüllen mit cylindrischem oder konischem Schaft, Klemm- oder Pressanschlüssen für unterschiedliche Schlaucharten sowie Ausführungen mit Überwurfmutter für einfache Montage. Gewindetypen reichen von metrischen Außengewinden über BSP/G (BSPP) bis zu NPT in Sonderlösungen. Die Geometrie der Übergänge ist auf minimalen Druckverlust und saubere Strömungsführung optimiert. Anschlussenden werden passend zu den gängigen Schlauchwerkstoffen offeriert: glatte Schläuche, verstärkte Spiralschläuche und dunne PTFE-Schläuche. Spezielle Varianten haben integrierte Stege oder Konushülsen, die bei Weichschläuchen eine bessere Zugentlastung bieten.
Dichtungen und Abdichtungstechniken
Abdichtungskonzepte unterscheiden sich je nach Einsatzfall. Standardtüllen arbeiten mit Metall-Metall-Dichtung oder mit austauschbaren O-Ringen aus NBR, EPDM, FKM (Viton) oder PTFE-Dichtungen. Für Medien mit hohem Lösungsmittelanteil sind FKM-O-Ringe zu bevorzugen, während EPDM bei verdünnten Laugen und Wasserdampf bessere Leistungen liefert. PTFE-Dichtungen bieten chemische Universalität und geringe Reibung, sind aber weniger elastisch; sie eignen sich daher besonders in Kombination mit geformten Sitzflächen. Bei Hochdruckanwendungen werden Form-Sitzdichtungen und konische Gewindeverbindungen kombiniert, um unverrückbare Verbindungen und maximale Dichtheit zu gewährleisten.
Anwendungstemperaturen, Druckbereiche und Lebensdauer
Temperatur- und Druckfestigkeit hängen von Material, Dichtung und Verbindungstechnik ab. AISI 316L-Tüllen erreichen je nach Dichtung Betriebsbereiche von -60 °C bis +250 °C. Bei Hochtemperaturanwendungen sind PTFE- und Metall-Dichtsysteme die richtige Wahl. Druckmäßig decken Standardausführungen Niederdruck- bis Hochdruckbereiche ab; präzise Nennwerte sind produktabhängig, bei Bedarf sind spezifizierte Druckprüfwerte vom Hersteller verfügbar. Die Lebensdauer einer Schlauchtülle im industriellen Einsatz wird von Korrosionsbeanspruchung, mechanischer Belastung durch Vibrationen, Temperaturwechsel und dem chemischen Angriff des Mediums bestimmt. Regelmäßige Sichtprüfung, geeignete Montagemomenten und die Wahl korrosionsbeständiger Oberflächen verlängern die Nutzungsdauer signifikant.
Praktische Auswahlkriterien für die richtige Schlauchtülle
Für die Auswahl einer Parker Legris Schlauchtülle sind folgende Kriterien entscheidend:
- Medium und chemische Beständigkeit (Abgleich mit Dichtungsmaterial und Werkstoff AISI 316L)
- Temperatur- und Druckanforderungen
- Schlauchtyp und Querschnitt (innere und äußere Durchmesser, Wandstärke)
- Anschlussgewinde und Einbaumaße (metrisch, BSP, NPT)
- Montageumgebung (Vibration, Beweglichkeit, Platzverhältnisse)
Anwendungsbeispiele aus der Praxis
1) In einer Lebensmittelproduktionslinie werden Edelstahl-Schlauchtüllen AISI 316L mit hochglanzpolierter Innenfläche eingesetzt, um CIP-Reinigung zu erleichtern. Die Tüllen sind mit PTFE-Dichtungen bestückt, um Geschmacksneutralität und Beständigkeit gegenüber Reinigungsmitteln zu gewährleisten. Die Überwurfmutter ermöglicht schnelle Demontage für wiederkehrende Reinigungszyklen.
2) In einer Chemieanlage für Farbstoffherstellung verbinden Legris-Einschraubtüllen aggressive Flüssigkeitskreisläufe mit PTFE-Schläuchen. Zur Vermeidung von Leckagen unter hohem Druck wurden konische Gewindeverbindungen in Kombination mit FKM-O-Ringen ausgewählt, zudem sind die Tüllen passiviert, um interkristalline Korrosion zu vermeiden.
3) Auf einem Offshore-Schiff sichern AISI 316L-Schlauchtüllen den Transport von Kühl- und Hydraulikleitungen gegen salzwasserbedingte Korrosion. Die Konstruktion berücksichtigt Vibration und Bewegung, eine zusätzliche Zugentlastung am Schlauchansatz verhindert Materialermüdung bei Wellengang.
Montagehinweise und Prüfschritte
Bei der Montage sind saubere Gewinde und glatte Dichtflächen Voraussetzung für langfristige Dichtheit. Gewindeflanken dürfen keine Grate aufweisen; Überdrehen muss vermieden werden, da dies die Dichtung beschädigen kann. Bei O-Ring-Dichtungen ist eine leichte Schmierung mit kompatiblem Montagefett empfohlen, um Einklemmen zu verhindern. Nach Montage ist eine Druckprüfung durchzuführen, die sowohl Lecktest als auch Funktionsprüfung unter realen Temperaturbedingungen umfasst. Dokumentierte Anzugsdrehmomente und wiederkehrende Inspektionsintervalle sichern Betriebssicherheit.
Kompatibilität mit Schlauchwerkstoffen und Zubehör
Legris Schlauchtüllen sind kompatibel mit gängigen Schlauchwerkstoffen wie EPDM, NBR, PTFE, Silikon und speziellen Kunststoff-Compound-Schläuchen. Bei Verstärkten Schläuchen ist auf die richtige Klemm- oder Press-Technik zu achten, um Eindringen in die Verstärkung zu vermeiden. Ergänzende Komponenten wie Schlauchschellen, Zugentlastungen und Schutzspiralen erhöhen die Lebensdauer bei dynamischen Anwendungen. Für technische Details und passende Adapter empfiehlt sich ein Blick in unsere technische Sektion: Technik.
Warum Legris Schlauchtüllen?
Legris steht für standardisierte Präzision, Austauschbarkeit und weltweite Verfügbarkeit von Ersatzteilen. Die Kombination aus AISI 316L-Material, optimierten Dichtungsvarianten und variablen Anschlusskonzepten ermöglicht den Einsatz in anspruchsvollen Industrien. Für konkrete Projektanwendungen und erprobte Einbaubeispiele verweisen wir auf unsere dokumentierten Use-Cases: Anwendungsbeispiele.
Bestellung, Verfügbarkeit und Qualitätsnachweis
Beim Bestellen ist die Angabe von Durchmesser, Gewindeart, Dichtungswerkstoff und gegebenenfalls Oberflächenfinish notwendig. Viele Artikel sind als Lagerware verfügbar; für Sonderanfertigungen liefern wir Werkstoffzertifikate (EN 10204 3.1) und auf Wunsch Korrosionsprüfberichte. Für wiederkehrende Bestellungen bieten wir Chargenidentifikation und dokumentierte Prüfungsergebnisse an.