Parker Legris Klemmringverschraubungen aus Messing bestellen
Parker Legris Klemmring-Verschraubungen bieten eine optimale Dichtung. Sie sind leicht zu montieren und bieten eine kompakte Bauweise. Parker Legris Klemmring-Verschraubungen sind mit unterschiedlichen Rohrvarianten erhältlich. Sie bieten eine exzellente Druck- und Temperaturbeständigkeit. Erlauben einen Nenndruck bis zu 50 bar, abhängig von Rohrmaterial und Durchmesser und einen Einsatz bei Temperaturen von -60° bis +250° C.
0111 - Klemmringe nach BNA zertifiziert
0112 - Verlängerte Überwurfmuttern für Klemmverschraubungen
0113 - Schlauchverbinder mit Befestigungsbohrung
0118 - Winkel-Schwenkverschraubungen
0125 - Verschlussschraube für Klemmverschraubungen
0126 - Blindstopfen für Klemmverschraubungen
0127 - Stützhülsen aus Messing für Polymer-Schläuche
Parker Legris Klemmringverschraubungen aus Messing bestellen
Parker Legris Klemmringverschraubungen aus Messing bieten eine robuste, korrosionsbeständige Verbindung für pneumatische und mitteldruck-hydraulische Systeme. Diese Verschraubungen sind für gerade Verschraubungen, T-Stücke, Winkelstücke, L-Verschraubungen, Tüllen, Y-Verschraubungen sowie Kreuzstücke verfügbar und decken eine breite Palette an Rohrvarianten und Einsatzbedingungen ab. Das verwendete Messing zeichnet sich durch gute Festigkeit, Formbeständigkeit und hohe Bearbeitungsqualität aus, wodurch Legris-Klemmringverschraubungen besonders geeignet sind für industrielle Anwendungen in Werkstätten, Fertigungsanlagen und der Fluidtechnik.
Materialeigenschaften und Werkstoffeinsatz
Messing der Legris-Verschraubungen ist korrosionsbeständig gegenüber vielen Wasser- und Luftmedien und bietet eine bessere Dauerfestigkeit als einfache Kupferlegierungen. Die Legierung wird so gewählt, dass Formschluss und Dichtheit auch bei wiederholtem Montieren erhalten bleiben. Kontaktstellen und Gewinde sind präzise bearbeitet, um Drehmomente gering zu halten und eine wiederholbare Montage zu ermöglichen. Dichtungen kommen je nach Bauform als O-Ringe aus NBR (Nitril), FKM (Viton) oder EPDM zum Einsatz; die Auswahl richtet sich nach Medium und Temperaturbereich. Für Anwendungen mit höheren Temperaturen oder chemisch aggressiven Medien sind spezielle Dichtungsmaterialien verfügbar.
Bauformen, Anschlüsse und Normen
Legris Klemmringverschraubungen in Messing sind in verschiedenen Ausführungen verfügbar: gerade Einschraubverschraubungen mit metrischem oder zölligem Gewinde, Winkelverschraubungen 90° und 45°, winkelverstellbare Varianten (Winkelschwenkverschraubungen) sowie T- und Y-Stücke zur Verteilung von Medien. Gewindetypen umfassen BSP/G (ISO 228), NPT für zöllige Systeme und metrische Gewinde nach DIN/ISO. Rohranschlüsse sind als Klemmring für starre und flexible Rohre ausgelegt und überzeugen durch einfache Montage ohne zusätzliche Werkzeuge. Bei Nennweiten/Dimensionen sind gängige Größen von 4 mm bis 25 mm Innen- bzw. Außen-Ø abgedeckt; Sondergrößen sind verfügbar.
Druck- und Temperaturbereiche
Typische Einsatzdrücke liegen im Bereich von Vakuum bis mehrere bar (mitteldruck), je nach Bauform und Rohrmaterial. Für pneumatische Anwendungen werden oft bis zu 16 bar spezifiziert, bei hydraulischen mitteldruck-Anwendungen sind Ausführungen bis zu 25–30 bar möglich. Maßgeblich sind die Angaben des Herstellers und die Kombination mit Rohrmaterial und -querschnitt. Temperaturbeständigkeit richtet sich nach Messing- und Dichtungsmaterial; Standarddichtungen (NBR) decken typischerweise -30 °C bis +100 °C ab, FKM bis +200 °C.
Kompatible Rohr- und Schlauchtypen
Legris-Klemmringverschraubungen sind für verschiedene Rohrtypen konstruiert. Geeignet sind Metallrohre (Kupfer, Messing, Edelstahl), starre Kunststoffrohre (z. B. PA, PET) sowie flexible Schläuche. Die Wahl der richtigen Klemmringe und Dichtungen bestimmt die Dichtigkeit und Lebensdauer der Verbindung.
Gängige kompatible Materialien: Kupfer, Messing, Edelstahl, PA (Polyamid), PE, PTFE beschichtete Schläuche
Montage und Wartung — präzise Praxisanweisungen
Montagequalität entscheidet über Dichtigkeit und Betriebssicherheit. Vor der Montage Rohrende rechtwinklig schneiden, entgraten und auf Beschädigungen prüfen. Bei Messing-Klemmringverschraubungen zuerst Mutter und Klemmring aufschieben, Rohr einschieben bis zum Anschlag, Mutter handfest anziehen und mit einem definierten Drehmoment nachziehen; bei gewinde-seitigen Einschraubverbindungen Gewindeflanken mit geeigneter Dichtmittelbehandlung versehen (PTFE-Band nur bei geeigneten Gewindearten). Nach Inbetriebnahme auf Leckagen prüfen und erneut mit definiertem Drehmoment sichern. Für Wiederaufbau alte Klemmringe ersetzen, da wiederholtes Lösen die Klemmwirkung beeinträchtigt. Schwenkbare Winkelverschraubungen sind so auszurichten, dass Hülse und Mutter nicht überdreht oder punktuell belastet werden.
Praxisbeispiele und Anwendungsfälle
Beispiel 1 — Pneumatische Steuerleitung in Fertigungsmaschinen: In einer Montageanlage werden 6 mm Polyamidleitungen mit Parker Legris Messing-Klemmring-Verschraubungen verbunden. Rohrenden werden entgratet, Klemmring und Mutter eingeschoben, Rohr bis zum Anschlag eingeführt und die Mutter handfest sowie mit spezifiziertem Drehmoment nachgezogen. Nach Inbetriebnahme wird das System auf Dichtigkeit geprüft. Die Messingverschraubungen reduzieren die Gefahr elektrochemischer Korrosion gegenüber Aluminiumanschlüssen bei Einsatz von ölhaltigen Druckluftsystemen.
Beispiel 2 — Mitteldruck-Hydraulik in Prüfständen: Für Prüfanlagen mit Drücken bis 20 bar werden gewindeseitige Einschraubverschraubungen in Messing mit FKM-O-Ring eingesetzt. Gewinde mit PTFE-Band dichtend ausgeführt, Klemmring zur Rohrführung, Verbindung mit Drehmoment gemäß Hersteller. Messing gewählt wegen guter Festigkeit und einfacher Nachbearbeitung bei Montageänderungen.
Beispiel 3 — Schnellwechsel an Montagelinien: Winkelverschraubungen und T-Stücke aus Messing ermöglichen kompakte Verteilungen in beengten Bereichen. Winkelschwenkverschraubungen reduzieren Biegebeanspruchung der Leitung und verlängern damit Lebensdauer von Schläuchen und Dichtungen. Instandhalter tauschen defekte Dichtelemente vor Ort, ohne die ganze Leitung zu ersetzen.
Auswahlkriterien und Beschaffung
Für die Auswahl relevant sind Rohrmaterial und -durchmesser, Systemdruck, Medium, Temperaturbereich sowie Gewindetyp. Prüfen Sie die Kompatibilität der Dichtung mit dem Medium (Öl, Luft, Wasser, Gase) und die erforderliche Temperaturbeständigkeit. Bei Montage in explosionsgefährdeten Bereichen sind spezielle ATEX-konforme Ausführungen zu berücksichtigen. Technische Datenblätter von Parker Legris liefern Informationen zu zulässigen Betriebsdrücken, Toleranzen und Materialcodes; vergleichen Sie diese mit Ihren Systemanforderungen. Weiterführende technische Informationen und Anwendungsbeispiele finden Sie auf unseren Seiten Technik und Anwendungsbeispiele.
Qualitätssicherung und Prüfverfahren
Vor Auslieferung sollten Dichtheitstests und Sichtprüfungen erfolgen. In der Montage prüfen Sie Sitz und Kanten der Klemmringe sowie korrekte Einstecktiefe. Langzeittests unter Last sowie Temperaturwechseltests sind sinnvoll bei kritischen Anwendungen. Kennzeichnungen an den Verschraubungen geben Material, Herstellercode und Größe an; dokumentieren Sie Chargennummern für Rückverfolgung.
Umwelt und Recycling
Messingverschraubungen lassen sich gut recyceln; bei Demontage Dichtungen getrennt entsorgen entsprechend den Materialklassen. Bevorzugen Sie wiederverwendbare Montagepraktiken, ohne beschädigte Klemmringe wiederzuverwenden. Achten Sie auf Lagerbedingungen: trockene, korrosionsfreie Umgebung verlängert Lagerfähigkeit.
Lieferumfang und Ersatzteile
Im Lieferumfang sind typischerweise Mutter, Klemmring und Körper enthalten. Ersatzteile umfassen einzelne Klemmringe, Muttern und passende O-Ringe. Für spezielle Einsatzfälle sind auch verstärkte Klemmringe oder spezielle Dichtungsmaterialien bestellbar. Prüfen Sie beim Bestellen Größen-, Gewinde- und Dichtungsmaterial-Angaben sorgfältig.
Kurzanleitung für sichere Montage
Rohr säubern und entgraten, Klemmring und Mutter aufschieben, Rohr bis zum Anschlag einführen, Mutter handfest und mit definiertem Drehmoment nachziehen, Drucktest durchführen, bei Undichtigkeit Mutter lösen, Rohr prüfen, Klemmring ersetzen.