Hochwertige Magnetventile von Parker günstig bestellen
Magnetventile sind elektromechanische Vorrichtungen zur Absperrung oder Kontrolle von Flüssigkeitsströmen durch Öffnen oder Schließen einer oder mehrerer Durchgangsbohrungen.
Das Magnetventil ist eine Kombination aus diesen drei Grundkomponenten:
1. Ein Elektromagnet, der aus einem Magnetventil (Spulen) und einem magnetischen Bügel besteht.
2. Ein Antrieb mit einem beweglichen Magnetanker (der, in einigen Fällen, das Ventil direkt öffnet und schließt).
3. Ein Ventilkörper mit einer Bohrung, die durch einen Magnetanker oder eine Membran geöffnet oder geschlossen wird, um den Durchfluss des Mediums zu ermöglichen oder zu verhindern.
Technik und Anwendungsbeispiele.
Gerne können Sie sich auch telefonisch oder per E-Mail an uns wenden. Neben den hier gezeigten Magnetventilen sind noch sehr viele weitere Ventile lieferbar, die Sie unter anderem im Herstellerkatalog rechts nachschlagen können. Wir helfen Ihnen bei der Auswahl der richtigen Ventile gerne weiter. Rufen Sie uns an unter +49 7151 / 90 395-0 oder nutzen Sie unseren Rückruf-Service "Callback" rechts oben auf der Seite. Eine Kontaktanfrage per E-Mail können Sie über das entsprechende Formular unter Kontakt absenden.
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Technische Auswahlkriterien für Parker Magnetventile
Magnetventile von Parker unterstützen präzise Funktionen wie Absperren, Befüllen, Dosieren, Mischen und Luftsteuerung in industriellen Automatisierungsprozessen. Entscheidend für die richtige Auswahl sind Bauart (z. B. 2/2-Wege, 3/2-Wege), Betätigungsart (direktgesteuert vs. pilotgesteuert), Werkstoffe, Dichtungsstoff, Nennweite, Durchflusskennzahl (Kv), elektrische Anschlussdaten und die medien- bzw. umgebungsspezifischen Betriebsgrenzen. Parker bietet Varianten für drucklose bis hochdruckanwendungen, für aggressive Medien sowie für explosionsgefährdete Bereiche mit entsprechenden Zulassungen. Auf dieser Kategorieseite finden Sie Modellübersichten, technische Datenblätter und passende Ersatzteile; vollständige Produktdetails sind im Shop aufgeführt: https://maku-industrie.de/shop/de/parker/magnetventile/.
Bauformen und Funktionsprinzip
Direktgesteuerte Magnetventile öffnen oder schließen die Dichtfläche allein durch die elektromagnetische Kraft der Spule und sind ideal bei kleinen Durchflüssen und sehr kurzen Schaltzeiten. Pilotgesteuerte Ventile nutzen die Systemdruckdifferenz, um die Hauptdichtung zu betätigen; sie sind energieeffizient bei hohen Nennweiten und differenzdruckabhängigen Anwendungen. Typische Bauformen für industrielle Steuerungen sind 2/2-Wege (An/Aus), 3/2-Wege (inkl. Entlüftung/Wegeumkehr) sowie Mehrwegeventile für komplexe Umschaltaufgaben. Parker konstruiert diese Varianten als Inline-, Winkel- oder Mehrfachventilblöcke mit optimierter Strömungsführung und geringer Totraumvolumina.
Materialien, Dichtungen und Medienverträglichkeit
Für Korrosionsbeständigkeit werden sowohl Messing (CuZn) als auch Edelstahl (1.4404 / 316L) eingesetzt; Kunststoffgehäuse aus PPS oder PEEK finden Anwendung bei medien- und temperaturkritischen Prozessen. Dichtungswerkstoffe sind richtungsweisend: NBR für Öle und Luft, EPDM für Wasser und Dampf, FKM (Viton) für aggressive Chemikalien und höhere Temperaturen, und PTFE-ummantelte Werkstoffe bei abrasiven oder polymerisierenden Medien. Angaben zur Medienverträglichkeit und zur maximalen Viskosität sind in den technischen Datenblättern vermerkt; bei Unklarheiten empfiehlt sich ein Abgleich mit den Materialdatenblättern des Herstellers.
Anschlussmaße, Durchflusskennzahlen und elektrische Daten
Port- und Gewinde-Normen reichen von M5 und G1/8 über G1/4 bis G1/2, NPT- oder BSP-Varianten sind verfügbar. Für die Auslegung ist die Kv- oder Cv-Kennzahl entscheidend; sie bestimmt den volumetrischen Durchfluss bei definierter Druckdifferenz. Elektrische Parameter umfassen Nennspannung (DC 12/24 V, AC 24/110/230 V), Leistungsaufnahme (Spulenkraft), Schutzklasse (IP65 bis IP69K) sowie Schaltfrequenz und Einschaltdauer. Für Steuerungen mit geringer Leistungsaufnahme sind Ruhestromreduzierte bzw. Haltestromreduzierte Spulen sinnvoll; bei hohen Schaltzahlen ist die thermische Belastbarkeit der Spule und die Lebensdauer des Ankers zu beachten.
Temperatur- und Druckgrenzen, Lebensdauer
Parker-Magnetventile decken typischerweise Temperaturbereiche von etwa -40 °C bis +120 °C ab; spezielle Hochtemperaturvarianten gehen darüber hinaus. Betriebsdrücke variieren je nach Ausführung von Vakuum bis mehrere hundert Bar. Die Lebensdauer ist abhängig von Schaltzyklen, Partikelbelastung und hydrodynamischer Beanspruchung; typische Industriewerte liegen im Bereich von Millionen Schaltzyklen bei sauberen Medien und geeigneter Filterung. Zur Vermeidung von Kavitation und vorzeitigem Verschleiß sind Druckstoßdämpfung und passende Entlüftung notwendig.
Praxiseinsatz: Anwendungsbeispiele und Auslegung
1. Dosieranlage für Flüssigadditive: Ein direktgesteuertes 2/2-Wege-Parker-Magnetventil in Edelstahl mit FKM-Dichtung und G1/4-Anschluss steuert das präzise Ein- und Ausschalten von Additiven unter 10 bar. Die Auswahl erfolgt anhand der benötigten Durchflussmenge und Kv, die Spulenspannung wird auf die vorhandene Steuerung (24 V DC) abgestimmt. Ein Zwischenfilter (100 µm) schützt die Dichtung und verlängert die Lebensdauer. Montagehinweis: Ventil senkrecht zur Schwerkraft mit Druckrichtung in Strömungsrichtung der Kennlinie.
2. Pneumatische Schaltung in Montageanlagen: Für Luftsteuerungen in der Verpackungs- und Fördertechnik eignen sich 3/2-Wegendeckelventile von Parker mit M5- oder G1/8-Anschlüssen, kurzzeitigen Schaltzeiten (<10 ms) und IP65-Schutz. Zur Reduzierung von Verunreinigungen empfiehlt sich eine integrierte Abscheidung (Schmutzfänger) und ein Druckregler mit eingebautem Wartungsfilter. Typische Einstellung: 6 bar Betriebsdruck, Schaltfrequenz < 5 Hz für standardmäßige Ventile, höherfrequente Anwendungen erfordern ventile mit spezifizierter Hochfrequenzcharakteristik.
3. Befüllstation für Chemikalien: Pilotgesteuerte Parker-Ventile mit Edelstahlgehäuse und PTFE-Dichtungen bieten sichere Abschaltung bei hohen Drücken und korrosiven Medien. Die Pilotsteuerung reduziert die elektrische Leistung der Hauptspule und ermöglicht größere Durchflussquerschnitte. Implementierungsschritte: Bestimmen der maximalen Viskosität, Auslegung der Pilotöffnungen, Absicherung gegen Druckstöße mittels hydraulischer Dämpfer, regelmäßige Wartungsintervalle in Abhängigkeit von Partikelbelastung.
Konkrete Auswahl-Checkliste
Folgende Punkte sollten vor Bestellung geprüft werden:
- Medientyp und chemische Verträglichkeit (Dichtstoff und Gehäusematerial),
- benötigte Kv/Cv,
- Nenndruck und Temperaturbereich,
- Anschlussgewinde,
- elektrische Daten (Spulenspannung, Leistungsaufnahme),
- Bauart (2/2 direkt/pilot, 3/2),
- Schutzart (IP),
- Lebensdauer/Schaltzyklen und evtl. Zulassungen (z. B. ATEX, CE)
Installation, Wartung und Montagehinweise
Vor der Montage sind das Informationblatt zum Produkt sowie das Hydraulik-/Pneumatikschema zu prüfen. Elektrische Anschlüsse müssen nach Herstellerangaben gekennzeichnet und gegen Feuchtigkeit sowie Überlast abgesichert werden. Filter vor dem Ventil (idealerweise 25–100 µm, abhängig vom Medium) reduzieren Verschleiß deutlich. Bei hohen Schaltfrequenzen sind temperaturbeständige Spulen und aktive Kühlung zu berücksichtigen. Dichtungswechsel sollten vorbeugend in definierten Intervallen erfolgen; bei Sichtung von Rissen, Verformungen oder Leckagen ist ein Austausch empfohlen. Bei kritischen Medien und druckbeaufschlagten Systemen sind Absperrvorrichtungen und Druckentlastung vor Wartungsvorgängen Pflicht.
Dokumentation, Normen und Zertifikate
Parker-Magnetventile werden nach einschlägigen Industriestandards konstruiert; technische Datenblätter enthalten Angaben zu Druck- und Temperaturbereichen, Flusskennzahlen, elektrischen Daten und Materialien. Für spezielle Branchen (Lebensmittel, Pharma, Öl & Gas) existieren zusätzliche Zertifikate. Bei Bedarf an normkonformer Dokumentation oder Konformitätsnachweisen verweisen wir auf die Produktseiten im Shop sowie auf die technischen Ressourcen unter https://maku-industrie.de/technik und auf praxisorientierte Fallbeispiele unter https://maku-industrie.de/anwendungsbeispiele.
Beschaffung und Ersatzteile
Beziehen Sie Magnetventile über autorisierte Vertriebskanäle, um Originalersatzteile und gültige Garantieleistungen zu gewährleisten. Ersatzteile umfassen Spulen mit spezifischen Spannungen, Dichtungs-Sets, Ankerkerne und Montagekits. Für die Langzeitverfügbarkeit empfiehlt sich die Angabe der Parker-Teilenummer sowie des Fertigungszeitraums beim Bestellvorgang. Detaillierte Produktvarianten finden Sie im Onlineshop: https://maku-industrie.de/shop/de/parker/magnetventile/.
Praxisbeispiel: Schritt-für-Schritt Integration einer 2/2-Wege-Magnetventil-Lösung
Projekt: Automatisierte Befüllung einer Kleingebinde-Produktionslinie. Schritt 1: Ermitteln der maximalen Füllmenge pro Zyklus und Bestimmung des erforderlichen Kv-Wertes. Schritt 2: Auswahl eines direktgesteuerten 2/2-Wege-Ventils von Parker in Edelstahl mit FKM-Dichtungen und G1/4-Anschluss für korrosive, viskose Additive. Schritt 3: Integration einer 24 V DC-Spule mit Schutzklasse IP65 in die Steuerung, Konfiguration von Ein-/Aus-Zeitprofilen und Überwachung mittels Endlagenkontakten. Schritt 4: Einbau eines Inline-Filters (50 µm) und Druckbegrenzers zur Verhinderung von Druckstößen. Schritt 5: Inbetriebnahme mit Leckageprüfung, Dokumentation der Schaltzyklen und Definition von Wartungsintervallen anhand der erwarteten Schaltfrequenz.