Parker Legris Zubehör für Rohre und Schläuche günstig kaufen
Parker Legris Zubehör für Rohre und Schläuche ergänzen Ihre Installation: Das Programm umfasst Rohrschneider, Stützhülsen und Clipleisten.
CLIP - Clipleiste für Schläuche und Fittings
0127 - Stützhülsen aus Messing für Polymer-Schläuche
0694 - Push-in-Fitting mit Knickschutzfeder
0695 - Push-in-Fitting mit Knickschutzfeder
0697 - Schraubenschellen für Schläuche mit Gewebeeinlage
1827 - Stützhülsen aus Edelstahl für Fluorpolymer-Schläuche
Parker Legris Zubehör für Rohre und Schläuche — präzise Auswahl, zuverlässige Montage
Das Zubehörprogramm von Parker Legris für Rohre und Schläuche deckt die Anforderungen industrieller Pneumatik, Fluidtechnik und maschinennaher Verkabelung ab. Im Fokus stehen Bauteile, die Installation, Schutz und dauerhafte Funktion sicherstellen: Stützhülsen zur Knickvermeidung bei weichen Schläuchen, Push‑In‑Fittings mit integrierter Knickschutzfeder, Rohr‑ und Schlauchschneider für saubere Schnitte, Abisolierer und Schlauchzangen für präzises Handling sowie Clipleisten und Schraubschellen zur Befestigung. Alle Komponenten sind darauf ausgelegt, Werkstoffeigenschaften wie Elastizität, Temperaturbeständigkeit und chemische Beständigkeit nicht zu beeinträchtigen.
Materialien und Werkstoffauswahl
Bei Parker Legris Zubehör kommen gezielt Kunststoffe und Metalle zum Einsatz, abgestimmt auf Einsatztemperatur, Medien und mechanische Belastung. Polyethylen (PE) und Polyamid (PA) werden häufig für Clipse, Stützhülsen und Clipleisten verwendet, da sie gute Abriebfestigkeit und Temperaturbereiche bis etwa 80 °C bieten. Für hohe thermische Beanspruchung oder Kontakt mit Öl/chemischen Medien sind fluorierte Kunststoffe (FPM, PTFE-beschichtet) oder hochtemperaturbeständige Polyamide verfügbar. Metallische Komponenten wie Edelstahl AISI 316 oder verzinkter Stahl werden bei Schraubschellen und Schlauchverbindungen eingesetzt, wenn Korrosionsbeständigkeit und Scherfestigkeit erforderlich sind.
Formen, Abmessungen und Normen
Parker Legris Zubehör deckt Standard‑Durchmesser von 2 mm bis über 50 mm ab. Stützhülsen und Knickschutzeinsätze sind in differenzierten Längen und Wandstärken erhältlich, um bei flexiblen Schläuchen die nötige Biegeradiusreduzierung zu erreichen. Push‑In‑Fittings folgen gängigen Normen für pneumatische Verbindungen (ISO, DIN‑EN) und sind kompatibel mit PE, PU und PTFE‑Schläuchen. Schraubschellen entsprechen gängigen Schraubsystemen (Schlauchklemmensysteme nach DIN 3017/3019) und bieten definierte Anzugsmomente, um Schlauchbeschädigung zu vermeiden.
Anschlüsse und Dichtsysteme
Die Anschlusskonzepte reichen von einfachen Schlauchstutzen über konische Einschraubverbindungen bis zu Push‑In‑Schnellkupplungen mit O‑Ring‑Dichtung. Bei Push‑In‑Fittings garantiert eine zweistufige Abdichtung aus EPDM oder NBR langfristige Medienbeständigkeit bei Druckluft, Wasser und neutralen Hydraulikölen. Edelstahlklemmen nutzen optional eine dünne EPDM‑Unterlage zur Druckverteilung. Bei speziellen Medien sind FKM‑O‑Ringe vorgesehen. Wichtig ist die Auswahl der Dichtwerkstoffe passend zur Temperatur und Chemikalienbeständigkeit des Prozessmediums.
Montagepraxis und Werkzeug
Werkzeuge von Parker Legris sind auf präzise, reproduzierbare Schnitte und Abisolierungen ausgelegt. Rohrschneider mit gehärteter Schneide liefern gratfreie Schnitte in Hartkunststoffen; ein nachgeschaltetes Entgraten verhindert Abrieb am Anschluss. Abisolierer arbeiten mit definierter Abzugsdrehzahl, um Innenlagen von Mehrschlauchaufbauten nicht zu beschädigen. Schlauchzangen mit gepolsterten Backen schützen Oberflächenbeschichtung und reduzieren Quetschstellen. Bei Montage von Clipleisten empfehlen sich Aufnahmeleisten mit Führungsrillen, um Abstand und Rastermaß einzuhalten. Drehmomentvorgaben bei Schraubschellen sichern Dichtheit ohne Quetschen.
Praxisbeispiele — strukturierte Anwendungsfälle
Beispiel 1: Pneumatische Schaltanlage in Montagezellen
In einer automatisierten Montagezelle werden zahlreiche PU‑Schläuche 6x4 mm geführt. Zur Vermeidung von Knickstellen werden an Richtungswechseln Stützhülsen aus Polyamid eingesetzt, die den Biegeradius definieren. Push‑In‑Fittings mit EPDM‑O‑Ring und integrierter Knickschutzfeder sichern die Verbindung am Ventilblock. Clipleisten mit 10 mm Raster fixieren die Leitungspfade an Profilschienen. Rohrschneider liefern saubere Enden, Abisolierer entfernen Innenbeschichtungen vor dem Einstecken. Ergebnis: konstante Schaltzeiten, reduzierte Leckrate.
Beispiel 2: Kühlwasserkreislauf in Werkzeugmaschinen
Für Kühlwasserleitungen werden Schläuche aus PVC mit 12 mm Innendurchmesser verwendet. Da das Medium leicht kieselsäurehaltig ist, kommen Edelstahl‑Schraubschellen mit EPDM‑Unterlage zum Einsatz, um Korrosion und mikrobiellen Befall zu reduzieren. T‑Stücke und Push‑In‑Fittings aus chloridbeständigem Kunststoff sorgen für geringe Toträume. Bei Montage wird eine spezielle Entgratfunktion am Rohrschneider verwendet, um Partikelfreisetzung zu minimieren. Ergebnis: konstante Durchflussraten und längere Standzeiten der Filter.
Beispiel 3: Laboraufbau mit korrosiven Medien
In Laboraufbauten mit aggressiven Lösungsmitteln werden PTFE‑ummantelte Schläuche verwendet. Stützhülsen aus PTFE verhindern Knicke bei engen Laufwegen. Anschlussseitig kommen konische Verschraubungen mit FKM‑Dichtungen zum Einsatz. Clipleisten aus säurebeständigem Werkstoff sichern die Leitungsführung. Rohrschneider mit speziellen Klingen für PTFE stellen saubere Schnitte sicher, da Fransenbildung zu Leckagen führen würde. Ergebnis: sichere, chemikalienbeständige Leitungsführung ohne Kontamination.
Produktkategorien auf einen Blick
- Stützhülsen
- Knickschutzfedern
- Push‑In‑Fittings
- Rohr‑ und Schlauchschneider
- Abisolierer
- Schlauchzangen
- Clipleisten
- Schraubschellen
Kompatibilität und Lagerbestände
Bei Auswahl ist die Kompatibilität von Schlauchmaterial, Anschlussdurchmesser und Fittingtyp zu prüfen. Parker Legris bietet standardisierte Codes und Kennzeichnungen, die Montagefehler reduzieren. Ersatzteile und Verschleißteile wie Dichtungen und Schellen sind typischerweise lagergeführt; für Sondermaterialien existieren längere Lieferzeiten. Planen Sie bei kritischen Anwendungen Servicekits mit O‑Ringen und Dichtscheiben ein, um Stillstandszeiten zu minimieren.
Wartung und Lebensdauer
Regelmäßige Sichtprüfung auf Abrieb, Quetschstellen und Korrosion verlängert Lebensdauer. Dichtheitsprüfungen nach Erstmontage und nach serviceintervallen von 6–12 Monaten sind in vielen Anwendungen Standard. Tauschen Sie Dichtungen proaktiv bei Anzeichen von Verhärtung oder Einrissen. Bei flexiblen Schläuchen reduziert eine Vierfach‑Kontrolle (Schnittkante, Einstecktiefe, Schellenposition, Biegeradius) Ausfallraten.
Kontrolle der Dichtigkeit und Sicherheit
Für druckführende Systeme empfiehlt sich eine statische Dichtigkeitsprüfung mit definiertem Prüfmedium und Prüfdruck, gefolgt von einer Leckratenbestimmung. Schnellverschlüsse und Push‑In‑Fittings müssen nach Herstellerangabe montiert werden, bis ein hör- oder spürbarer Einrastpunkt erreicht ist. Dokumentieren Sie Montageprozesse und Bedienanleitungen, um Personalwechsel ohne Qualitätsverlust zu ermöglichen.
Weitere technische Informationen zur Auswahl und Anwendung finden Sie auf unserer Technikseite: https://maku-industrie.de/technik. Für konkrete Einsatzbeispiele und Referenzaufbauten besuchen Sie die Anwendungsbeispiele: https://maku-industrie.de/anwendungsbeispiele.