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Versuchen Sie es mit SaveAir-Inline-Druckreglern anstelle von externen
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Inline Druckregler SaveAir – präzise Druckstabilisierung direkt in der Leitung
Inline Druckregler SaveAir regeln den Druck unmittelbar im Leitungssystem und reduzieren damit Spannungen, Leckagen und Verschleiß an nachgeschalteten Komponenten. Die Bauweise als Inline-Regler erlaubt eine einfache Integration ohne zusätzlichen Mess- oder Steuerraum; Anschlussmaße orientieren sich an üblichen Rohr- und Schlauchverbindungen und erleichtern die Montage in Fertigungslinien, Maschinenmodulen oder Pneumatikverteilern. SaveAir-Modelle bieten reproduzierbare Einstellcharakteristiken, geringe Totzonen und hohe Durchflusskapazität bei kompakter Bauform.
Werkstoffe, Dichtungen und medienverträgliche Ausführung
Für industrielle Anwendungen sind Werkstoffwahl und Dichtungssystem entscheidend. SaveAir-Regler werden typischerweise in Gehäusen aus Messing, Edelstahl 1.4301/1.4404 oder Aluminium gefertigt. Messing eignet sich für allgemeine Druckluft- und Inertgasanwendungen, Edelstahl für korrosive Umgebungen, Nassluft oder Lebensmittelnahe Bereiche. Die Dichtungswerkstoffe reichen von NBR für Standardanwendungen über FKM für erhöhte Temperatur- und Chemikalienbeständigkeit bis PTFE-beschichteten Komponenten für aggressive Medien. Elastomerische Membranen sind bei SaveAir-Ausführungen auf hohe Zyklenfestigkeit und minimale Relaxation hin ausgelegt, um Langzeitstabilität der Druckregelung zu gewährleisten. Für spezielle Medien wie Sauerstoff, Wasserstoff oder aggressive Gase sind zertifizierte Werkstoffkombinationen und spezifische Oberflächenbehandlungen verfügbar.
Bauformen, Anschlüsse und Montagemöglichkeiten
Inline Druckregler SaveAir sind in verschiedenen Bauformen erhältlich: gerade Inline-Versionen mit Durchgangsbohrung, kompakte Winkelregler für Platzbegrenzung sowie Einschraub-Varianten für Verteilerblöcke oder Gehäuseeinbau. Anschlüsse decken Gewinde nach ISO/EN-Standards (z. B. G, NPT) sowie Schraub- und Steckanschlusssysteme ab. Schmalsitz-Designs minimieren Druckverluste bei hohem Durchfluss; Mehrstufenausführungen sorgen bei großen Druckdifferenzen für stabilere Regelung und geringere Hysterese. Montagemöglichkeiten umfassen Inline-Befestigung mit Kontermuttern, Befestigungsflansche für Wand- oder Schienenmontage und modulare Einbaulösungen in Pneumatikverteilerplatten.
Regelverhalten, Einstellbarkeit und Messtechnik
SaveAir Inline-Regler arbeiten als vorgestellte oder nachgestellte Regler und übernehmen sowohl Druckbegrenzung als auch Druckstabilisierung. Charakteristisch sind ein fein einstellbarer Einstellbereich, oft durch Feingewinde oder Skalen, und die Möglichkeit, mit Voreinstellern oder Sperrventilen kombiniert zu werden. Regelgenauigkeit wird über Rückstellfeder, Membranfläche und Spaltgeometrie bestimmt; hochwertige Modelle erreichen Stellgenauigkeiten im Bereich von ±1–3 % des eingestellten Drucks. Für Prozessdatenintegration bieten einige Ausführungen Aufnahme für Drucksensoren oder optionale Messanschlüsse zur einfachen Überwachung und Fernsteuerung.
Anwendungsfelder und technische Vorteile
In der produzierenden Industrie minimieren SaveAir Inline-Druckregler Stillstandzeiten und reduzieren die Notwendigkeit zentraler Druckregelstationen. In Montageautomaten sorgen sie für konstanten Halte- und Vorschubdruck, in Dosieranlagen für gleichmäßigen Förderdruck von Pneumatikantrieben und in Pneumatikzylindern für reproduzierbare Endlagen. Durch die platznahe Druckregelung sinkt der Bedarf an großen Leitungsquerschnitten und zentralen Puffern, was Material- und Energieaufwand reduziert. Zudem schützen Inline-Regler empfindliche Verbrauchsmaterialien wie Vakuumsauger, Pneumatikventile und Drosselorgane vor Druckspitzen.
Praktische Integrationsbeispiele
Praxisbeispiel 1: In einer Bestückungszelle eines Elektronikmontagebands sorgt ein SaveAir Inline-Druckregler mit FKM-Dichtungen an der Saugerleitung für stabiles Vakuum und konstante Auflagekraft. Die kurze Ansprechzeit des Reglers verhindert Fehlplatzierungen durch Druckschwankungen bei Taktwechseln. Die Montage erfolgt direkt am Saugkopf mit G 1/8"-Anschluss; der Regler ist in einer Edelstahl-Ausführung zur Reinigungsfähigkeit gewählt.
Praxisbeispiel 2: In einer pneumatischen Prüfstation wird ein SaveAir-Regler als Druckbegrenzung in einer Prüfleitung eingesetzt. Ein Edelstahlgehäuse mit PTFE-beschichteter Membran gewährleistet Prozesssicherheit bei Feuchtigkeit und chemischer Belastung. Die integrierte Messbohrung erlaubt den Anschluss eines Drucktransmitters zur digitalen Dokumentation der Prüfergebnisse. Durch die Einbindung in die Steuerung lassen sich Druckprofile programmieren und automatisiert protokollieren. Mehr Anwendungsbeispiele finden Sie unter maku-industrie.de/anwendungsbeispiele.
Praxisbeispiel 3: In einer Lackierlinie begrenzt ein Winkel-Inline-Regler den Betriebsdruck an der Spritzdüse, um Farbnebel und Overspray zu reduzieren. Der kompakte Einbau direkt an der Düse minimiert Druckverluste und erlaubt kleinere Versorgungsschläuche. Für medienverträgliche Ausführung wurde ein Gehäuse aus Aluminium mit FKM-Membran gewählt; bei Reinigungsvorgängen bleibt die Regelcharakteristik dank korrosionsbeständiger Oberflächen stabil.
Wartung, Lebensdauer und Austauschkomponenten
Wartung beschränkt sich meist auf periodische Sichtprüfung, Reinigung und den Austausch verschleißbehafteter Dichtungen oder Membranen. SaveAir-Module sind konstruktiv so ausgelegt, dass Membran- und Federpakete ohne Spezialwerkzeug ausgetauscht werden können; Austauschkits enthalten geprüfte Dichtungen und Federkombinationen für die werkseitig spezifizierte Regelcharakteristik. Für hohe Zyklenzahlen empfiehlt sich die Prüfung der Elastomer-Festigkeit und gegebenenfalls der Umstieg auf PTFE-beschichtete oder metallische Dichtsysteme. Lagerfähigkeit und Ersatzteilverfügbarkeit sind relevante Faktoren in der Produktionsplanung; standardisierte Anschlussmaße erhöhen die Austauschbarkeit und reduzieren Maschinenstillstand.
Sicherheits- und Normanforderungen
Bei Einsatz in sicherheitsrelevanten Anwendungen müssen Inline-Regler in das Risikokonzept der Maschine integriert werden. Prüf- und Freigabeprozesse folgen Normen wie DIN EN ISO 12100 und ggf. Maschinenrichtlinie 2006/42/EG. Für den Einsatz in Ex-Bereichen sind geeignete ATEX-Zertifizierungen oder konstruktive Maßnahmen vorzusehen. Dokumentierte Materialnachweise und REACH-/RoHS-Konformität unterstützen die Einhaltung von Produkthaftungs- und Umweltrichtlinien.
Auswahlkriterien
Entscheidend bei der Auswahl sind gewünschter Regelbereich, maximale Durchflussleistung, Anschlussart, Umgebungseinflüsse (Temperatur, Feuchte, Korrosion) und Kompatibilität mit dem Fördermedium. Berücksichtigen Sie die erforderliche Regelgenauigkeit, mögliche Druckspitzen sowie Wartungsintervalle. Für die digitale Integration prüfen Sie Aufnahme für Messsensorik oder die Möglichkeit zur Montage von Drucktransmittern. Weitere technische Hintergründe und Materialien finden Sie unter maku-industrie.de/technik.
Wählen Sie SaveAir-Varianten entsprechend Medien, Temperaturlasten und Durchflussbedarf; Edelstahl und PTFE bei korrosiven Medien, NBR/FKM bei Luft und Standardanwendungen.