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Hochwertige Parker Legris Metall-Entlüftungsventile kaufen
Die Parker Legris Metall-Entlüftungsventile sind in Messing, vernickelt, Aluminium und Edelstahl erhältlich. Diese Ventile erhöhen die Rücklaufgeschwindigkeit des Zylinderkolbens durch die direkte Entlüftung nach außen und sind für jegliche Anwendungen geeignet.
7971 - Gerade Entlüftungsventile aus Metall
Technische Informationen zu Parker Legris Metall-Entlüftungsventilen
Entlüftungsventile von Parker Legris beschleunigen gezielt die Rücklaufgeschwindigkeit von Pneumatikzylindern, indem sie Luft über eine direkte Entlüftung am Port kontrolliert ableiten. Die Serie umfasst Ausführungen in Messing vernickelt, Edelstahl und Aluminium, in gerader und L-förmiger Bauform sowie mit verschiedenen Anschlussgewinden. Diese Ventile sind für industrielle Anwendungen ausgelegt, in denen reproduzierbare Zykluszeiten, kompakte Bauweise und chemische Beständigkeit gefordert sind. Typische Einsatzbereiche sind Fertigungsautomation, Pressen, Handlingsysteme und Werkzeugmaschinen.
Werkstoffe, Korrosionsschutz und Eignung
Parker Legris bietet Entlüftungsventile in mehreren Metalllegierungen. Messing vernickelt kombiniert gute mechanische Festigkeit mit verbessertem Korrosionsschutz gegen Feuchtigkeit und moderate Chemikalien. Edelstahl (meist AISI 303/304 oder 316 je nach Produktfamilie) wird für korrosive Umgebungen, Lebensmittel- oder Pharmaanwendungen und erhöhte Temperaturanforderungen eingesetzt. Aluminium liefert ein niedriges Gewicht bei ausreichender Festigkeit für viele Automationsanwendungen, ist jedoch gegenüber aggressiven Medien weniger beständig als Edelstahl. Werkstoffwahl richtet sich nach Umgebungsbedingungen, Reinigungszyklen und mechanischer Beanspruchung.
Bauformen, Anschlüsse und Dichtungen
Die Ventile sind als gerade oder als L-förmige Bauform erhältlich, um Platzanforderungen und Einbaurichtungen zu berücksichtigen. Anschlüsse umfassen metrische Außengewinde (z. B. M5, M7) und konische BSP- oder NPT-Varianten sowie Einschraubgewinde für pneumatische Verteilerplatten. Innenmaße und Bohrungen sind für minimalen Druckverlust optimiert. Dichtungen bestehen überwiegend aus NBR für allgemeine Anwendungen; für höhere Temperaturen oder aggressive Medien stehen FKM (Viton) oder EPDM-Varianten zur Verfügung. Bei Edelstahlgehäusen werden häufig PTFE- oder FKM-Dichtungen kombiniert, um chemische Beständigkeit und lange Lebensdauer sicherzustellen.
Druck- und Temperaturbereiche, Durchflusswerte
Legris-Entlüftungsventile sind für Betriebsdrücke von typischerweise 0–10 bar ausgelegt und erreichen bei korrekter Einbaulage präzise und schnelle Entlüftungsfunktionen. Temperaturbereiche variieren mit Werkstoff und Dichtung: NBR-varianten sind üblicherweise bis +80 °C einsetzbar, FKM bis +150 °C, EPDM bis +120 °C. Durchflusskennwerte (Cv bzw. Kv) hängen von Anschlussgröße und interner Bohrung ab; für Cylinder mit mittlerer Kolbenfläche wird üblicherweise eine ausreichend große Bohrung vorgesehen, um die Rücklaufzeit signifikant zu reduzieren. Prüfkennwerte sind produktabhängig und sollten dem technischen Datenblatt entnommen werden.
Mechanik, Einstellbarkeit und Wartungsaspekte
Viele Ausführungen bieten eine einstellbare oder fest definierte Entlüftungsöffnung. Einstellbare Ventile nutzen eine Nadeldüse oder Schraubendämpfung, um den Luftstrom zu begrenzen und so Abbremsungen oder Kolbenschläge zu vermeiden. Festwertventile liefern eine konstante, reproduzierbare Entlüftung ohne Nachregelung. Wartung beschränkt sich in der Regel auf visuelle Inspektion, Reinigung von Fremdpartikeln und periodischen Dichtungswechsel bei intensiver Nutzung oder aggressiven Medien. Einfache Demontage und Austausch gängiger Dichtungsgrößen reduzieren Ausfallzeiten in der Produktion.
Standardnormen, Kompatibilität und Beschriftung
Produkte sind in der Regel nach industriellen Normen gefertigt; Angaben zu Gewindeformen, Werkstoffen und Druckstufen sind auf dem Ventilkörper bzw. in den technischen Datenblättern hinterlegt. Kompatibilität mit Pneumatikschläuchen, Schnellverschraubungen und Zylinderanschlüssen ist durch standardisierte Gewinde und Abmessungen gewährleistet. Für die Auswahl ist das genaue Abgleichsmaß zwischen Zylinder- und Ventilanschluss entscheidend, ebenso die Unterscheidung zwischen Einbaugewinde und Leitungsschnittstelle.
Anwendungs- und Einbaubeispiele
Praxisbeispiel 1 – Taktzylinder in Montageanlage: In einer Montagelinie reduziert ein vernickeltes Messing-Entlüftungsventil die Rücklaufverzögerung eines 32 mm Zylinders, indem es die Luft direkt am Zylinderanschluss ableitet. Die L-förmige Bauform erlaubt platzsparende Installation auf engem Raum neben Führungsleisten. Eingestellte Dämpfung minimiert Kolbenschläge beim Endanschlag und erhöht die Lebensdauer der Mechanik.
Praxisbeispiel 2 – Lackierlinie mit korrosiven Medien: In einer Lackierumgebung werden zylindrische Antriebe mit Edelstahl-Entlüftungsventilen ausgestattet, kombiniert mit FKM-Dichtungen. Die Edelstahl-Ausführung verhindert Korrosion durch Lösemittelreste und Reinigungsmittel. Die direkte Entlüftung am Zylinder reduziert Verunreinigung von Leitungsabschnitten und erleichtert regelmäßige Reinigungszyklen.
Praxisbeispiel 3 – Lebensmittelverpackung: Bei Verpackungsapplikationen in der Lebensmittelindustrie sind hygienische Anforderungen hoch. Hier kommen Edelstahlventile mit PTFE-Dichtungen zum Einsatz. Die glatten Oberflächen und die Möglichkeit zur Sterilisierbarkeit reduzieren Ablagerungen. Entlüftungsventile verbessern die Zykluszeiten von Abfüll- und Verschließzylindern und sichern konstante Taktzahlen.
Auswahlkriterien für die richtige Variante
Wählen Sie das Ventil anhand von Betriebsdruck, Umgebungstemperatur, chemischer Belastung, Einbauraum und gewünschten Einstelloptionen. Bei aggressiven Medien oder Feuchtumgebung ist Edelstahl mit FKM oder PTFE-Dichtung die bevorzugte Wahl. Für weniger korrosive Anwendungen bietet vernickeltes Messing ein gutes Kosten-Nutzen-Verhältnis. Aluminium empfiehlt sich, wenn Gewicht und Kosten dominieren und keine aggressiven Medien vorliegen. Gewindenormen und Anschlussgrößen müssen zum Zylinderanschluss passen; achten Sie auf metrische versus zöllige Gewinde, Dichtungsart und Einbautiefe.
Prüfen: Betriebsdruck, Temperatur, Medium, Einbaubedingungen, Anschlussgewinde, Dichtungsmaterial
Installation, Prüfung und Instandhaltung
Bei Montage ist auf saubere Gewinde und korrekte Anzugsdrehmomente zu achten, um mechanische Verformung oder Leckagen zu vermeiden. Verwenden Sie bei konischen Gewinden geeignete Dichtmittel, die mit dem Dichtungsmaterial des Ventils kompatibel sind. Nach Installation empfehlen sich Dichtigkeitstest bei Betriebsdruck sowie Funktionsprüfung mit den vorgesehenen Zylindern. Inspektionen sollten Partikelablagerungen und Beschädigungen ausschließen; periodischer Dichtungswechsel verlängert die Lebensdauer bei hoher Schaltfrequenz oder belastender Umgebung.
Weitere technische Informationen, Datenblätter und Anwendungsbeispiele finden Sie unter Technik und Anwendungsbeispiele. Produktdetails und Bestellinformation zur gesamten Parker Legris Serie sind auf der Kategorieseite verfügbar: Hochwertige Parker Legris Metall-Entlüftungsventile.


