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Hochqualitative Roboterspindeln von Mannesmann Demag hier kaufen
Das Produktprogramm bietet Ihnen maßgeschneiderte Lösungen zum Entgraten und Verputzen von diversen Materialien und Problemfällen. Das Programm ersteckt sich auf:
• Hochtourige Entgrat- und Frässpindeln für Roboter und CNC-Maschinen
• Bürstmaschinen, Feilmaschinen und Senkmaschinen für Roboter
• Winkelbohrentgrater für schwierige Roboter Entgrataufgaben
• Winkelschleifer und Winkelbürstmotoren für Roboter
Die Drehzahlbereiche erstrecken sich von 100.000 min-1 - 120 min-1.
Neben den klassischen Entgrat- und Frässpindeln bieten die Turbinenspindeln exzellente Oberflächenergebnisse bei ölfreiem Betrieb der Maschine.
Hochqualitative Roboterspindeln von Mannesmann Demag — Präzision für Entgraten, Fräsen, Bürsten, Feilen und Bohren
Roboterspindeln von Mannesmann Demag sind für den Einsatz in automatisierten Fertigungszellen konstruiert, bei denen Kraft, Drehzahlstabilität und Standzeit über Prozesssicherheit entscheiden. Unsere Auswahl umfasst luft- und wassergekühlte Spindeln, unterschiedliche Leistungs‑ und Bauklassen sowie Varianten mit integrierter Drehmomentmessung und Schnellkupplungen, sodass sie exakt zu Einsatzprofilen wie Entgraten, Fräsen, Bürsten, Feilen und Bohren passen.
Technische Merkmale und Werkstoffauswahl
Mannesmann Demag Roboterspindeln bestehen typischerweise aus gehärtetem Stahlgehäuse mit korrosionsbeständigen Beschichtungen oder aus Aluminiumlegierungen mit Eloxalbeschichtung für geringeres Gewicht in Handling-Applikationen. Wälzlager oder keramische Lager sorgen je nach Modell für reduzierte Reibung und erhöhte Lebensdauer. Dichtsysteme verwenden kombinierte Radialwellendichtungen und Labyrinthabdichtungen, um Schmiermittel zu halten und abrasiven Partikeln keinen Eintritt zu gewähren. Die Wahl der Materialien richtet sich nach Medienkontakt und thermischen Anforderungen: Edelstahl (AISI 316) für feuchte oder korrosive Umgebungen, hochfeste Stahllegierungen für hohe Kräfte, Keramiklager in abrasiven Umgebungen zur Minimierung von Verschleiß.
Konstruktion und Bauformen
Die Bauformen reichen von kompakten High-Speed-Spindeln mit integriertem Wechselhalter (HSK oder ER-Kegel) bis zu kraftvollen, längeren Modellen mit Flanschbefestigung für Roboterarme. Varianten mit schwenkbarer Motorintegration ermöglichen bessere Massenzentrierung und einfachere Stromzuführung. Manche Spindeln sind als Modulkonstruktion konzipiert, sodass gekühlte Kopfstücke, Sensoren oder Absauganschlüsse nachgerüstet werden können. Antriebsarten umfassen bürstenlose EC/BLDC-Motoren für präzise Drehzahlregelung sowie Direktantriebslösungen für minimales Losbrechmoment und hohe Dynamik.
Anschlüsse, Steuerung und Schnittstellen
Standardanschlüsse bestehen aus M12‑Steckern für Sensorik, Leistungsklemmen in IP67‑geschützten Gehäusen und optionalen Harting‑Connectoren für industrielle Robustheit. Elektrische Schnittstellen unterstützen PWM, analog 0–10 V, 4–20 mA sowie CANopen oder EtherCAT für die Integration in moderne SPS‑Netzwerke. Kühlmittelanschlüsse sind in BSP- oder G‑Gewinde ausgeführt, oft mit Schnellkupplungen zur werkzeuglosen Demontage. Für Pneumatikanschlüsse (Absaugung, Druckluftspülung) kommen standardisierte Schnellkupplungen (ISO 6150) zum Einsatz. Drehmoment- und Drehzahlsensoren sind entweder integriert oder als Aufsteckmodule verfügbar und liefern Echtzeitdaten zur Prozessüberwachung.
Schutzarten, Dichtungen und Wartbarkeit
Je nach Einsatz bieten Spindeln Schutzarten bis IP67 oder IP69K. Dichtungskombinationen aus NBR, FKM (Viton) und PTFE werden eingesetzt, um unterschiedliche Chemikalien‑ und Temperaturanforderungen abzudecken. Austauschbare Dichtungssätze und Modularität in Lagerträgern ermöglichen einfache Wartung und reduzieren Ausfallzeiten. Für abrasive Umgebungen sind Spindeln mit Vorsatz‑Schutzkappen und Abstreifringen verfügbar; bei Nassbearbeitung werden zusätzliche Korrosionsschutzmaßnahmen und Spülkanäle zur Vermeidung von Eindringen eingesetzt.
Anwendungsorientierte Ausführungen
Für Entgratarbeiten sind Spindeln mit robustem Lagerpaket, niedriger Übersetzung und hoher Verdrehsteifigkeit ideal, da sie wiederholgenaue Krafteinleitung und lange Standzeiten benötigen. Beim Fräsen auf Robotern sind hohe Drehmomente bei moderater Drehzahl sowie Kühlmittelanschlüsse entscheidend, um Spanabfuhr und Wärmemanagement zu gewährleisten. Bürst‑ und Feilarbeiten erfordern oft spezielle Aufnahmeformen und variable Drehzahlbereiche, während Bohren eine Kombination aus axialer Steifigkeit, Kühlung und Spanabfuhr verlangt. Mannesmann Demag bietet für jede Anwendung passende Spindelkonfigurationen mit abgestimmten Lagerpaketen und Kühlsystemen.
Praxisbeispiele
Beispiel 1 – Entgraten in Serienfertigung: In einer Zinkdruckgusslinie ist eine luftgekühlte Roboterspindel mit keramischen Lagern und integriertem Drehmomentmesser montiert. Der Roboter führt Bahnbewegungen entlang der Kanten, die Spindel regelt die Drehzahl adaptiv anhand der Messwerte, die Schnittkraft bleibt konstant. Ergebnis: reduzierte Nacharbeit, gleichbleibende Kantenqualität und verlängerte Werkzeugstandzeit.
Beispiel 2 – Fräsen von Leichtmetallbauteilen: Ein Leichtbaugehäuse aus Aluminium wird auf einem Katalogroboter mit wassergekühlter Spindel bearbeitet. Die Spindel verwendet HSK‑Wechselhalter, integriertem Spülanschluss und EtherCAT‑Anbindung für die Drehzahlüberwachung. Durch aktive Kühlung sinkt die thermische Verformung, und eine gleichmäßige Oberflächengüte wird erreicht.
Beispiel 3 – Bürstsichere Oberflächenbearbeitung in Lackierlinie: In der Vorbehandlung werden Emissionsrückstände mit Bürstaufsätzen entfernt. Eine Spindel mit staubdichter IP67‑Ausführung, doppelter Labyrinthabdichtung und staubbeständigen Keramiklagern sorgt für lange Wartungsintervalle. Die Spindel ist mittels Schnellkupplung werkzeuglos wechselbar, um Stillstandszeiten bei Werkzeugwechsel minimal zu halten.
Kompatibilität mit Roboterherstellern und Aufnahmen
Mannesmann Demag Roboterspindeln sind mechanisch und elektronisch für gängige Roboterplattformen ausgelegt. Flanschbohrbilder entsprechen Normen gängiger Hersteller, und Steueranschlüsse können an Roboter‑Hohlwellen oder externe Verteiler angepasst werden. Aufnahmeformate wie ER‑Kegel, HSK oder maßgeschneiderte Spannsysteme sind lieferbar. Die Integration umfasst auch Kraft-/Momentenmessflansche zur Prozessüberwachung und passive Schwingungsdämpfer zur Reduktion von Prozessresonanzen.
Auswahlkriterien für die richtige Spindel
Wesentliche Auswahlparameter sind Leistungsbedarf (kW), Drehzahlbereich, erforderliches Drehmoment, Kühlungsart, Schutzklasse, Gewicht und Befestigungsart. Ebenso wichtig sind Werkzeugaufnahme, Schnittstelle zur Steuerung und gewünschte Sensordichte für Condition Monitoring. Berücksichtigen Sie zudem die Umgebungsbedingungen wie Staub, Feuchtigkeit, chemische Belastung und mögliche thermische Belastungen, um die passende Dichtung, Lagerausführung und Materialwahl zu treffen.
Für eine erste Auswahl prüfen Sie:
Bei Unsicherheit empfiehlt sich die technische Beratung durch unsere Anwendungsspezialisten, damit Spindel, Werkzeug und Roboterarm optimal aufeinander abgestimmt werden. Weitere technische Details und Datenblätter finden Sie auf unserer Technikseite: maku‑industrie.de/technik. Praxisbeispiele und Anwendungsszenarien sind unter maku‑industrie.de/anwendungsbeispiele dokumentiert.
Wartung, Ersatzteile und Standzeitoptimierung
Planbare Wartung reduziert ungeplante Stillstände: Austausch von Dichtungssätzen und Lagern nach definierten Betriebsstunden, Überprüfung der Kühlkanäle und Filter sowie regelmäßige Kalibrierung integrierter Sensoren sind Standardmaßnahmen. Für kritische Prozesse empfehlen wir Kondition‑Monitoring mit Schwingungs‑ und Temperaturüberwachung. Ersatzteilsätze (Lager, Dichtungen, Spannfutter) sind als Servicepakete verfügbar, um schnelle Wiederinbetriebnahme zu gewährleisten. Lebensdauerverlängernd wirken richtige Schmierintervalle, saubere Kühlmittelzufuhr und die Vermeidung von Schockbelastungen.
Sicherheit und Normen
Unsere Roboterspindeln erfüllen industrielle Sicherheitsanforderungen und sind mit CE‑Kennzeichnung ausgeliefert. Elektrische Komponenten entsprechen gängigen Schutzklassen und EMV‑Anforderungen. Für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen sind ATEX‑konforme Ausführungen verfügbar. Wir liefern auf Wunsch Dokumentationen für Risikoanalysen und Integrationsunterlagen zur Maschinenrichtlinie.
Beschaffung und Support
Bei der Beschaffung unterstützen wir mit technischer Auswahlhilfe, 3D‑Modellen für die Robotereinbindung und Prüfstandsversuchen zur Prozessabsicherung. Kundenspezifische Anpassungen—von speziellen Kühlschnittstellen bis zu maßgeschneiderten Aufnahmen—werden projektbezogen realisiert. Kontaktieren Sie unsere Beratung zur Modellwahl und Applikationsbewertung direkt über das Produktportfolio oder über unsere Servicekanäle.