Hochwertige Parker Legris PU-Schläuche günstig bestellen
Parker Legris flexible Polyurethan-Rohre sind aufgrund des engen Biegeradius für eine platzsparende Verlegung bestens geeignet und sind sehr verschleißbeständig. Das Sortiment umfasst verschiedene Varianten: Polyester-Rohre für gute chemische Beständigkeit, Polyether-Rohre für gute Beständigkeit gegen Feuchtigkeit und wasserhaltige Medien, Spiralen, Zwillingsrohre und schweißspritzabweisende Rohre. Der Nenndruck beträgt 8 bis 15 bar bei 20°C, abhängig vom Durchmesser. Die zulässige Betriebstemperatur beträgt -20° bis +70°C.
1025U..A Gerade Polyurethan-Ether-Schläuche
1025U..K Polyurethan-Ether-Schläuche
1025U..V - Gerade Polyurethan-Ether-Schläuche, Schweißfunken resistenter Schutzmantel
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1470U - Spiralschläuche aus Polyurethan-Ester, beidseitig eingebunden
1471U - Spiralschläuche aus Polyurethan-Ester, beidseitig eingebunden
1472U - Spiralschläuche aus Polyurethan-Ester, beidseitig eingebunden
Technische Produktbeschreibung: Parker Legris PU‑Schläuche Standard
PU‑Schläuche der Parker Legris Standard-Serie sind flexible Leitungselemente aus Polyurethan‑Compounds, ausgelegt für pneumatische, mechanische und leichte medientechnische Anwendungen in der verarbeitenden Industrie. Die Produktpalette umfasst gerade Schläuche und Spiralschläuche in verschiedenen Shore‑Härtegraden und Durchmessern. Verfügbare Werkstoffvarianten decken Polyurethan‑Ester und Polyurethan‑Ether ab; beide Varianten unterscheiden sich in Abriebfestigkeit, Temperaturbeständigkeit und chemischer Beständigkeit und sind gezielt für spezifische Einsatzprofile konzipiert.
Werkstoffeigenschaften und physikalische Kennwerte
Polyurethan‑Ether bietet hohe Elastizität, sehr gute Beständigkeit gegen Witterungseinflüsse und ausgezeichnete Abriebresistenz bei dynamischer Belastung. Polyurethan‑Ester zeigt eine höhere Beständigkeit gegen Öle und bestimmte Lösungsmittel, bei geringfügig reduzierter Flexibilität gegenüber Ether‑Typen. Beide Typen erreichen übliche Druckstufen für industrielle Pneumatiksysteme (Arbeitsdruck bis 10–16 bar, je nach Nennweite und Wandstärke) und zeichnen sich durch einen engen Toleranzbereich in Innendurchmesser und Wandstärke für reproduzierbare Druckverluste und konstante Strömungsverhältnisse aus. Typische Temperaturbereiche liegen zwischen -30 °C und +80 °C, spezielle Mischungen erlauben erweiterte Einsatzfenster.
Mechanik, Biegeradius und dynamische Beanspruchung
Die Standard‑Schläuche sind auf optimalen Biegeradius hin konstruiert, wodurch Knickgefahr reduziert und Lebensdauer erhöht wird. Spiralschläuche bieten zusätzlich geführte Rückstellung nach Dehnung, wodurch sie sich ideal für bewegte Maschinenteile und Werkzeuge eignen. Abriebfestigkeit, Biegewechselfestigkeit und Ermüdungsverhalten sind auf die Anforderungen automatisierter Produktionslinien abgestimmt; bei hohen Zyklenzahlen empfiehlt sich der Ether‑Typ für längere Standzeiten.
Oberflächen und Spezialeigenschaften
Oberflächenfarben umfassen schwarz, grün, rot, blau, gelb, grau, kristall und durchscheinend. Transparente Ausführungen erleichtern Medienkontrolle und Leckageerkennung. Auswahlkriterien sind Sichtbarkeit, Kennzeichnung der Medienkreise und UV‑Beständigkeit. Es gibt UV‑beständige Varianten für Außen- oder Lichtbedingte Einsätze und silikonfreie Ausführungen für lackierte oder empfindliche Oberflächenprozesse. Antistatische Ausführungen minimieren elektrostatische Aufladung bei Förder‑ oder pneumatischen Anwendungen von feinen, staubförmigen Medien.
Resistenz gegen Funken und Schweißspritzer
Für Anwendungen in Schweißumgebungen sind spezielle Mischungen mit erhöhter Beständigkeit gegen Schweißfunken und Spritzer verfügbar. Diese Schläuche weisen eine verbesserte Oberflächendichte und erhöhte Temperaturbeständigkeit lokaler Hot‑Spot‑Einwirkung auf; sie sind nicht als vollständiger Flammschutz zu verstehen, vermeiden jedoch häufige Beschädigungen in der Nähe von Schweißplätzen.
Anschlüsse, Dichtungen und Kompatibilität
Parker Legris PU‑Schläuche sind kompatibel mit gängigen pneumatischen Steckverbindern und Gewinde‑Adaptern. Passende Anschlüsse aus Messing, Edelstahl oder technischen Kunststoffen gewährleisten Druckdichtigkeit und mechanische Sicherheit. Dichtungswerkstoffe müssen auf Medien und Temperatur abgestimmt sein; EPDM‑Dichtungen sind in der Regel geeignet für Wasser und viele Luftanwendungen, NBR für Öle und Fette, FKM (Viton) für höhere Temperaturen oder aggressive Medien. Bei Auswahl von Fittings und Dichtungen sollte die chemische Beständigkeit gegenüber Transportmedien geprüft werden, um Quellung oder Versprödung zu vermeiden. Für vakuumnahe Anwendungen sind spezielle Schlauchtypen mit reduzierter Gasdurchlässigkeit verfügbar.
Qualitätsmerkmale und Normbezug
Die Serien erfüllen industrielle Qualitätsanforderungen in Bezug auf Maßhaltigkeit, Druckprüfung und Materialrückverfolgbarkeit. Prüfverfahren umfassen Drucktests, Biegewechselfestigkeit und Abriebprüfungen nach internen Standards und relevanten Normen; Zertifikate und technische Datenblätter sind produktbezogen verfügbar. Für traceable Produktionslinien steht ergänzende Dokumentation zur Dimensionstoleranz und Chargenkennzeichnung bereit.
Praxisbeispiele
Beispiel 1 — Pneumatische Spannsysteme in der Blechbearbeitung: Ein gerader PU‑Schlauch (Polyurethan‑Ether, transparent) verbindet ein Cluster von Ventilen mit pneumatischen Spannern auf einer Stanz‑ und Biegeeinheit. Der optimale Biegeradius reduziert Druckverluste bei kurzen Verbindungswegen und die transparente Ausführung ermöglicht schnelle Funktionsprüfung auf Verunreinigungen oder Feuchtigkeit. EPDM‑Dichtungen an den Schnellkupplungen sichern Dichtigkeit gegen Kühlschmierstoffe.
Beispiel 2 — Schweißplatzversorgung: Für mobile Schweißmodule wird ein Spiralschlauch mit Schweißfunken‑resistenter Compoundmatrix eingesetzt. Der Spiralkörper verhindert Verheddern und stellt die Schlauchlänge nach Bedarf zurück. Antistatische Ausführung sorgt für sichere Handhabung von Schweißwerkzeugen, während die erhöhte Oberflächenbeständigkeit gegen Funkenkontakt die Wartungsintervalle verlängert.
Beispiel 3 — Maschinenverkabelung und Fördertechnik: In einer Montagezelle führen PU‑Schläuche Luft zu Greifern und Vakuumerzeugern. Farbige Schläuche (blau für Steuerluft, gelb für Vakuum) vereinfachen die Fehlersuche. Bei hoher Zykluszahl werden Ether‑Typen zur Minimierung von Abriebverschleiß und zur Verlängerung der Serviceintervalle verwendet. Anschlüsse mit NBR‑Dichtungen trennen die pneumatischen Kreise sicher und lassen sich werkzeuglos wechseln.
Auswahlkriterien vor Einkauf
Wählen Sie Werkstoff basierend auf chemischer Kompatibilität und mechanischer Belastung, achten Sie auf UV‑Beständigkeit bei Außenanwendung, prüfen Sie die Notwendigkeit antistatischer Eigenschaften und ob Spiralfunktion oder gerade Ausführung benötigt wird. Bestimmen Sie die geeignete Dichtungswerkstoffkombination je nach Medium. Soll eine geringe Gasdurchlässigkeit oder spezielle Temperaturbeständigkeit erforderlich sein, fordern Sie datasheet‑spezifische Kennwerte an.
Weitere technische Informationen zu Verbindungstechnik und Anwendungsanleitungen finden Sie auf https://maku-industrie.de/technik. Konkrete Anwendungsbeispiele und Installationsfälle sind dokumentiert unter https://maku-industrie.de/anwendungsbeispiele.
Bestellhinweise und Varianten
Verfügbare Varianten sind nach Innendurchmesser, Außendurchmesser, Wandstärke, Farbe, Materialtyp (Ester/Ether), antistatisch und spiralförmig katalogisiert. Lieferlängen reichen von Lagerlängen (z. B. 10 m, 25 m) bis zu Rollenware für Maschinenanschlüsse. Bei kundenspezifischen Abmessungen sind konfektionierte Enden mit Steckverbindern, Überwürfen oder individuellen Längen möglich. Für Serienmontage empfehlen sich konfektionierte Leitungen mit Kennzeichnungsetiketten zur Reduzierung von Montagefehlern.
Wartung, Lebensdauer und Recycling
Regelmäßige Sichtkontrollen auf Abrieb, Kerbwirkung an Führungspunkten und Leckagen verlängern die Lebensdauer. Schnittstellen und Fittings sind hinsichtlich Spannkraft zu prüfen; lose Überwürfe führen zu lokalen Beschädigungen. Austauschintervalle hängen von Betriebszyklen, Umgebungstemperatur und Medien ab; in stark abrasiven Umgebungen sollten kürzere Intervalle eingeplant werden. Polyurethan ist recyclingfähig; liefern Sie Altmaterial über die üblichen Entsorgungswege oder informieren Sie sich über Hersteller‑Rücknahmeprogramme.