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Versuchen Sie es mit ToolReg-Inline-Druckreglern anstelle von externen
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Inline Druckregler ToolReg — präzise Druckstabilisierung in Fertigungslinien
Inline Druckregler ToolReg sind kompakte, direkt in die Versorgungsleitung integrierbare Druckregelventile, entwickelt für industrielle Anwendungen mit hohem Anspruch an Wiederholgenauigkeit, Reaktionsschnelligkeit und Materialverträglichkeit. Sie ermöglichen die konstante Bereitstellung eines vorgewählten Ausgangsdrucks unabhängig von Schwankungen im Versorgungsnetz und von Laständerungen beim Verbraucher. Typische Einsatzfelder sind pneumatische Fertigungsstationen, Prüfstände, Lackierzonen und Montageanlagen, in denen sowohl Druckkonstanz als auch einfache Integration in bestehende Leitungsführungen erforderlich sind.
Konstruktion und Werkstoffe
ToolReg Inline-Regler basieren auf einem zweistufigen Regelprinzip: Ein Eingangssitz mit Vorschaltkammer reduziert grobe Druckspitzen, ein Feinregelsitz mit Membran oder Kolben gewährleistet die präzise Feineinstellung des Sollwerts. Häufig eingesetzte Werkstoffe sind Messing (CuZn) für korrosionsbeständige, generalisierte Anwendungen, Edelstahl (1.4404 / 316L) für aggressive Medien oder Reinraumanforderungen sowie Aluminium als leichter Werkstoff für mobile oder vibrationskritische Aufbauten. Die Wahl des Werkstoffs beeinflusst Temperaturbeständigkeit, Kompatibilität mit Dichtungsmaterialien und die Lebensdauer unter zyklischer Belastung.
Dichtungen und dynamische Abdichtungen werden meist aus NBR (Nitril) für allgemeine Öl- und Luftanwendungen, FKM/Viton für höhere Temperaturen oder chemisch aggressive Medien sowie EPDM für Wasserdampf- oder wasserbasierte Systeme gefertigt. Für Lebensmittel- oder pharmazeutische Anwendungen sind PTFE-ummantelte Elastomere oder vollständig metallische Dichtungsdesigns verfügbar. Die Materialauswahl ist entscheidend für Leckraten, Standzeit und Wartungsintervalle.
Anschlüsse, Einbau und Bauformen
Inline Bauformen bieten Verschraubungsvarianten wie metrische Gewinde (z. B. M5, M10), zöllige Gewinde (G, BSPP, NPT) und Rohrverschraubungen (z. B. 6 mm, 8 mm, 1/4"). Steck- oder Schnellanschlüsse vereinfachen Montage und Demontage in engen Anlagen oder bei hohen Taktzahlen. Flanschlösungen sind verfügbar, wenn vibrationsfeste, formschlüssige Verbindungen erforderlich sind. Bei der Auswahl ist auf Dichtungsflächen, Montagefreiheit und Zugänglichkeit für Einstell- oder Prüfwerkzeuge zu achten.
ToolReg Inline-Regler gibt es als kompakte Mini-Ausführung für Einbauplätze mit begrenztem Bauraum, als robustere Industrievariante mit integriertem Manometeranschluss für Vor-Ort-Messung und als versionierbare Variante mit elektrischer Anbindung für Fernverstellung oder digitale Drucküberwachung. Optionen umfassen Feingewindeverstellung, Endanschläge zur Verstellungssperre und Verriegelungsmechanismen zur Diebstahl- oder Fehlverstellungssicherung.
Regelverhalten und technische Spezifikationen
Wesentliche Kenngrößen sind Einstellbereich (z. B. 0–10 bar, 0–16 bar), Regelgenauigkeit (±1–3 % des eingestellten Drucks), Wiederholgenauigkeit, Durchflusskennlinie (Cv/Kv) und Ansprechzeit. Ein hoher Kv-Wert reduziert Druckverluste bei hohem Volumenstrom, ein niedrigerer Kv erhöht die Feinregelbarkeit. In Anwendungen mit pulsierenden Lasten empfiehlt sich eine Version mit integriertem Dämpfungselement oder einer größeren Membranfläche, um Druckschwingungen zu minimieren. Tools für die Auslegung sollten Eingangsdrücke, Volumenstrom, gewünschte Zieldruckdifferenz und maximale Leckraten berücksichtigen.
Anwendungsfelder und Integration in Produktionsprozesse
Inline Druckregler ToolReg sind speziell ausgelegt für präzise Druckversorgung an Endverbrauchern wie Montagewerkzeugen, Füge- und Nietstationen, pneumatischen Schaltern sowie Mess- und Prüftechnik. In automatisierten Fertigungszellen werden sie häufig direkt vor den Verbrauchern platziert, um Druckverluste in Leitungen zu kompensieren und variable Druckanforderungen einzelner Werkzeuge unabhängig voneinander zu steuern. In Lackier- und Sprühapplikationen sorgen sie für gleichbleibende Zerstäubungsbedingungen und reduzieren Overspray durch konstante Druckverhältnisse. In Prüfständen erlauben sie reproduzierbare Testbedingungen für Dichtigkeits- und Druckfestigkeitstests.
Für nahtlose Industrieintegration verfügt ToolReg über Anpassungsmöglichkeiten zur Montage auf Schaltschränken oder T-Nutenplatten, modularen Einschubblöcken und als Bestandteil von Versorgungsleisten. Elektrische Schnittstellen (pneumatisch gesteuerte Stellungen mit elektrischer Rückmeldung oder elektronische Proportionalsteller) ermöglichen die Einbindung in SPS-Steuerungen und Condition-Monitoring-Systeme. Detaillierte Systemanleitungen und Kalibrierdokumente erleichtern die Einbindung in normierte Dokumentationsprozesse.
Praxisbeispiele
Beispiel 1 — Montagewerkzeug mit variablem Druckbedarf: In einer Montagezelle sind mehrere Schraubwerkzeuge mit unterschiedlichen Drehmomenten installiert. Ein ToolReg Inline-Druckregler wird direkt vor jedem Werkzeug montiert, um den Druck individuell auf das erforderliche Pneumatikmoment zu begrenzen. Die Feinjustage erfolgt über eine Friktionsverriegelung, die unbeabsichtigte Verstellung im 3-Schicht-Betrieb verhindert. Ergebnis: reduzierte Schraubenüberdrehungen, geringere Ausschussrate und verlängerte Werkzeugstandzeiten.
Beispiel 2 — Lackierstraße mit Sprühdüsen: In einer Karosserielackiererei werden mehrere Sprühdüsen parallel betrieben. Ein zentraler Versorgungsdruck schwankt aufgrund von Mehrfachanforderungen. Einzelne ToolReg Inline-Regler vor den Sprühgruppen garantieren für jede Gruppe einen konstanten Betriebsdruck, was zu gleichmäßiger Zerstäubung und reduzierter Nacharbeit führt.
Beispiel 3 — Prüfstand für Druckdichtigkeit: Für Dichtheitsprüfungen wird ein Prüfling mit einem definierten Prüfdruck beaufschlagt. Ein ToolReg Inline-Regler gewährleistet einen stabilen Prüf-Setpoint, während ein sekundäres Sicherheitsventil Überdruck verhindert. Messdaten werden über eine elektronische Schnittstelle an die Prüfdatenerfassung übermittelt und dokumentiert.
Wartung, Lebensdauer und Austauschkomponenten
Wartungsintervalle hängen von Betriebsbedingungen ab: saubere, trockene Druckluft reduziert Abrieb und verlängert die Lebensdauer von Dichtungen; feuchte oder ölhaltige Medien erfordern häufigeren Dichtungsaustausch. Standardwartungsarbeiten umfassen Sichtprüfung, Funktionscheck der Einstellmechanik, Reinigung der Siebfilter und Austausch von Dichtungen nach Herstellervorgaben. Austauschkomponenten wie Membranen, Federn, Sitzeinsätze und O-Ringe sind als Servicekits verfügbar und ermöglichen schnellen Vor-Ort-Austausch ohne längere Anlagenstillstände.
Auswahlkriterien und Spezifikationscheck
Bei der Auswahl eines Inline Druckreglers sind folgende Parameter zu prüfen:
- Benötigter Einstellbereich und Regelgenauigkeit
- Maximaler Volumenstrom und daraus resultierender Kv-Wert
- Ein- und Ausgangsanschlüsse, Gewinde- oder Stecksystem
- Materialverträglichkeit mit Medium und Umgebungstemperatur
- Dichtungswerkstoffe passend zur Medienchemie
- Montageoptionen und Platzverhältnisse
- Integrationsmöglichkeiten für Sensorik oder elektrische Schnittstellen
Für detaillierte technische Informationen zur Einbindung in Ihre Anlagenkonfiguration verweisen wir auf unsere Technikseite: https://maku-industrie.de/technik. Praxisnahe Anwendungsfälle und konkrete Umsetzungsbeispiele finden Sie unter https://maku-industrie.de/anwendungsbeispiele.
Sicherheits- und Normhinweise
Beim Einsatz von Druckregelern sind betriebssicherheitsrelevante Vorgaben einzuhalten: Schutz gegen unbeabsichtigte Verstellung, geeignete Absperr- und Entleerungseinrichtungen zur Wartung, sowie Überdruckschutz durch Sicherheitsventile. Im Bereich pneumatischer Systeme sind relevante Normen wie DIN EN ISO 4414 für pneumatische Systeme und Sicherheitsanforderungen zu berücksichtigen. Elektronische Varianten müssen für die jeweilige Schutzart (z. B. IP65) ausgelegt und entsprechend dokumentiert werden.
Lieferumfang und Optionen
Standardlieferungen umfassen das Inline-Regelventil, Einstellknopf mit Skala, Montageanleitung und ggf. Werkstoffzertifikate. Optional können Manometeranschlüsse, integrierte Filtersiebe, Rückstellfedern in verschiedenen Härtegraden, elektronische Positionssensoren und kundenspezifische Anschlusspakete bestellt werden. Sonderanfertigungen hinsichtlich Anschlussarten, Gehäusematerial oder Dichtungsausführung erfolgen auf Anfrage.