SensoControl Sensoren/Regler/Schalter von Parker schnell und einfach online bestellen
Robustheit, Schnelligkeit und die Einfachheit der Verwendung sind die Merkmale der Sensoren von SensoControl.
SCLTSD-250-10-07 SensoControl LevelTempController SCLTSD
SCLTSD-520-10-07 SensoControl LevelTempController SCLTSD
SCLTSD-250-00-07 SensoControl LevelTempController SCLTSD
SCLTSD-370-00-07 SensoControl LevelTempController SCLTSD
SCLTSD-370-10-07 SensoControl LevelTempController SCLTSD
SCLTSD-520-00-07 SensoControl LevelTempController SCLTSD
SCP03-010-34-07 SensoControl Drucksensor
SCP03-025-34-07 SensoControl Drucksensor
SCP03-400-34-07 SensoControl Drucksensor
SCPSD-010-14-17 SensoControl Druckregler SCPSD
SCPSD-016-14-17 SensoControl Druckregler SCPSD
SCPSD-100-14-17 SensoControl Druckregler SCPSD
SCPSD-400-14-17 SensoControl Druckregler SCPSD
SCPSD-600-14-17 SensoControl Druckregler SCPSD
SCPSi-025-04-07 SensoControl Druckschalter SCPSi
SCPSi-400-04-07 SensoControl Druckschalter SCPSI
SensoControl Sensoren/Regler/Schalter von Parker: robuste Messtechnik für industrielle Anwendungen
SensoControl Sensoren, Regler und Schalter stehen für Messgenauigkeit, mechanische Robustheit und einfache Integration in Fertigungsumgebungen. Die Komponenten decken Druck-, Temperatur- und Füllstandsmessung sowie Zustandsüberwachung und Schaltaufgaben ab und sind darauf ausgelegt, in rauen Industrieumgebungen zuverlässig zu arbeiten. Typische Einsatzbereiche sind Fertigungsstraßen, Anlagen der Prozessindustrie, Fahrzeugbau- und Prüfstände sowie Automatisierungsstationen, bei denen Wiederholgenauigkeit, kurze Ansprechzeiten und einfache Inbetriebnahme entscheidend sind.
Aufbau, Materialien und Bauformen
SensoControl-Produkte nutzen gehärtete Werkstoffe und dichtelektrische Messprinzipien, um Langzeitstabilität und Resistenz gegen Prozessmedien sicherzustellen. Sensorelemente bestehen häufig aus Edelstahl (1.4404/316L) oder hochfesten Nickellegierungen, Dichtungselemente aus FKM, EPDM oder PTFE je nach Chemikalienbeständigkeit und Temperaturbereich. Die Gehäuse sind als kompakte Inline- oder Flanschbauformen erhältlich; für beengte Einbausituationen gibt es schmale Stangen- und Steckversionen, für druckbeaufschlagte Prozesse robuste Flansch- und Gewindeanschlüsse. Elektrische Anschlüsse sind standardisiert: M12-Steckverbinder, PG- und G-gewinde, sowie Varianten mit Kabelabgang und Steckvorrichtung für schnelle Wartung und Austausch im Feld.
Mechanische Befestigung und Schutzarten folgen industriellen Normen: IP67 ist Standard, bei Bedarf sind Varianten bis IP69K verfügbar. Schweißanschlüsse (z. B. Tri-Clamp, Butt-Weld) und hygienische Anschlussformen sind für Nahrungsmittel- und Pharma-Anwendungen lieferbar. Sensorköpfe sind oft mit austauschbaren Prozessanschlüssen versehen, sodass bei Reparatur oder Medienwechsel nur das Montageset ausgetauscht werden muss, nicht die komplette Messelektronik.
Messprinzipien, Messbereiche und Genauigkeit
SensoControl deckt verschiedene Messprinzipien ab: piezoresistive und kapazitive Drucksensoren zur Druckmessung, PT100/NTC-Temperaturmessstellen und kapazitive beziehungsweise hydrostatische Füllstandssensoren. Piezoresistive Drucksensoren bieten Messbereiche von Vakuum bis mehrere 1000 bar und Genauigkeiten von ±0,1 % bis ±1 % vom Endwert. Temperatursensoren mit PT100 bieten Klasse A und B Varianten, wodurch sich exakte Regelstrategien realisieren lassen. Kapazitive Füllstandssensoren arbeiten berührungslos durch das Behältermaterial hindurch oder direkt im Medium und erlauben kontinuierliche Messung sowie Punktüberwachung mit hoher Wiederholgenauigkeit.
Für Regelaufgaben sind integrierte Regler und Schalter mit einstellbaren Schaltpunkten, Hysterese, Verzögerungszeiten und Ausgangsoptionen wie PNP/NPN, Relais oder analog 4–20 mA verfügbar. Analoge Ausgänge unterstützen zwei- und dreiadrige Verdrahtung und eignen sich zur direkten Anbindung an SPS, DCS oder Messumformer. Die meisten Regler bieten auch Konfigurationsschnittstellen via HART, IO-Link oder serielle Protokolle für Fernparametrierung und Diagnose.
Anschlüsse, Dichtungen und EMV-Schutz
Die Anschlusswahl orientiert sich an Installations- und Wartungsanforderungen: M12-Steckverbinder erlauben schnelle Feldverdrahtung, feste Kabel sorgen für dauerhafte, vibrationsfeste Installation. Prozessseitig sind Gewindeanschlüsse wie G1/4", G1/2", NPT und spezielle hygienische Anschlüsse verfügbar. Dichtungskonzepte verwenden geschlitzte O-Ringe oder formgeschäumte Dichtringe aus PTFE für aggressive Medien und hohe Temperaturen. Für besondere Anforderungen an Explosionsschutz stehen Ex-i und Ex-d zertifizierte Varianten bereit.
EMV-Schutzmaßnahmen sind bei SensoControl-Produkten integraler Bestandteil: abgeschirmte Steckverbindungen, leitfähige Gehäusebeschichtungen und interne Filter verhindern Störbeeinflussung von Feldbussen und Invertersystemen. Bei Anwendungen mit hohen elektrischen Störungen empfiehlt sich die Verwendung von geschirmten Kabeln und geerdeten Montagepunkten zur zusätzlichen Minimierung von Störeinflüssen.
Inbetriebnahme, Kalibrierung und Wartung
Die Inbetriebnahme ist auf Praxistauglichkeit ausgelegt: Parametrierung über Drehschalter, Tastenfeld oder digital via IO-Link/HART ermöglicht schnelle Anpassung an Prozessbedingungen. Werkseitige Kalibrierung kann auf spezifische Druck- oder Temperaturbereiche ausgelegt sein; Feldkalibrierung ist über geschützte Menüs oder externe Kalibriergeräte möglich. Austauschbare Sensorköpfe und modulare Bauweise reduzieren Ausfallzeiten, da bei Defekt nur betroffene Module gewechselt werden müssen. Wartungsintervalle hängen vom Medium ab; abrasive oder korrosive Medien erfordern häufigere Checks der Dichtungen und Sensorelemente. Zur Verlängerung der Lebensdauer können Schutzschläuche, Vorfilter und Rückschlagventile integriert werden.
Anwendungsbeispiele aus der Praxis
Beispiel 1 — Drucküberwachung in Hydraulikprüfständen: Ein piezoresistiver SensoControl-Drucksensor mit Flanschanschluss und M12-Stecker misst Druckspitzen bis 700 bar. Die Messelektronik ist auf ±0,1 % kalibriert. Ein analoger 4–20 mA Ausgang steuert einen elektronischen Regler in der Prüfstandssteuerung, während ein zusätzlicher Schaltausgang bei Überschreiten definierter Grenzwerte die Anlage abschaltet. Schneller Austausch erfolgt über ein vorgelagertes Schnellverschluss-Gewinde, wodurch Stillstandzeiten minimiert werden.
Beispiel 2 — Füllstandsmessung in Lagertanks: Kapazitive Füllstandssensoren werden in Kunststoff- und Edelstahlbehältern eingesetzt. Module mit PTFE-Dichtungen messen kontinuierlich die Produkthöhe und liefern Signal zur Nachbestückungssteuerung. Die Sensorköpfe sind in Stangenbauform mit hygienischen Tri-Clamp-Anschlüssen ausgeführt, Reinigungszyklen werden durch chemical-resistant Dichtungen gewährleistet. Über IO-Link werden Messwerte und Diagnosedaten an das Leitsystem übertragen und ermöglichen predictive maintenance.
Beispiel 3 — Temperaturregelung in Wärmebehandlungsanlagen: PT100-Temperatursensoren in Schutzrohren aus Werkstoff 1.4841 messen Temperaturen bis 600 °C. Ein integrierter Regler mit Relaisausgang schaltet Heizzyklen präzise. Die robusten Schutzrohre schützen vor Strahlungswärme und mechanischer Beanspruchung, während die Anschlussdose mit Keramikisolierung die elektrische Sicherheit erhöht. Kalibrierungsprofile werden per HART übertragen und protokolliert.
Weitere Praxisbeispiele und technische Anwendungen finden Sie unter Anwendungsbeispiele und detaillierte technische Informationen unter Technik.
Auswahlkriterien und Integration in Automatisierungsumgebungen
Bei der Auswahl sind Messbereich, Genauigkeit, Prozessanschluss, Werkstoffverträglichkeit und Schutzart die primären Kriterien. Ergänzend sind Kommunikationsschnittstelle und Ausgangssignal entscheidend für die Integration in bestehende Steuerungsarchitekturen. Für Retrofit-Projekte sind kompakte, montagefreundliche Bauformen mit Standardanschlüssen und Plug-and-Play-Funktionalität vorteilhaft. In neuen Anlagen lohnt sich die Auswahl modularer Systeme mit Remote-Parametrierung und Diagnosefunktionen, um Stillstandzeiten zu reduzieren und Servicezyklen planbar zu gestalten.
Zum schnellen Vergleich und zur Auswahl geeigneter Produkte empfiehlt sich eine Anforderungslisten-Erstellung, die folgende Punkte abdeckt:
- Messgröße und erforderlicher Messbereich;
- Prozessanschluss und Materialanforderungen;
- elektrische Schnittstelle und Gefahrenklasse.
Qualitätssicherung, Zertifizierungen und Dokumentation
SensoControl-Komponenten sind auf Langzeitleistung ausgelegt und durchlaufen Werkskalibrierungen sowie Belastungstests. Relevante Zertifizierungen umfassen CE, RoHS, eventuell ATEX/IECEx für explosionsgefährdete Bereiche sowie hygienische Zertifikate für Lebensmittel- und Pharmaanwendungen. Detaillierte Prüfprotokolle, Kalibrierscheine und Materialzeugnisse stehen zur Verfügung und sind Bestandteil der Lieferdokumentation. Für integrative Projekte liefern wir technische Datenblätter, Anschlusspläne und Verlegehinweise, die eine revisionssichere Dokumentation und Inbetriebnahme gewährleisten.